Im April: Auf mörderischer Reise mit der COMET und im März: Auf fröhlicher Lesereise mit Frau Bettermann

Bettermann Stella
Bestsellerautorin Stella Bettermann las im März in Wilster

März 2017
„Wie ich in Deutschland meine griechischen Wurzeln fand“, mit dieser Erkenntnis kam die Halbgriechin Stella Bettermann im März zur Lesung nach Wilster. Ihre Familiengeschichte spielt zu einem Teil in Griechenland, das die in München geborene Autorin lediglich aus ihren Urlauben beim griechischen Teil ihrer Familie kennt.
Die sympathische Bestsellerautorin brachte bei ihrer Lesung am 18. März also einen ganzen Schwung Griechenland mit nach Wilster.
Sie las aus zweien ihrer Bücher, deren gemeinsame Basis die persönliche Beziehung der Autorin zu Griechenland bildet.

Ging es im ersten Teil der Lesung in den Ausschnitten aus ihrer Krimireihe in „Griechische Begegnung“rund um Ermittler Nick Zakos von der Münchener Mordkommission, spannend zu, so sollte der zweite Teil heiter und amüsant werden. Bettermanns Krimi greift das noch immer aktuelle Thema „Flucht“ auf und lässt einen eines Verbrechens verdächtigen Flüchtling von Deutschland aus wieder zurück nach Athen fliehen, wo der Mann versucht, unterzutauchen. Ob er tatsächlich auch schuldig ist, stellt sich erst im Verlauf der Geschichte heraus, die nebenbei auch Interessantes und Wissenswertes über Griechenland transportiert und auch die persönliche Ebene, das Liebes- und Privatleben des Ermittlers, nicht zu kurz kommen lässt.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit dem Buch, für das Bettermann bekannt wurde: „Ich mache Party mit Sirtaki“ führte zu einiger Heiterkeit im gut besetzten Spiegelsaal. Sie erhalte, erzählte die Autorin ihrem Publikum, immer auch einige Post von Deutsch-Griechen, die sich in ihren Anekdoten und Erzählungen wieder erkennen und von ähnlichen Erfahrungen und Geschichten berichten würden.

April 2017

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Ronald Holst  im April in Wilster

Zu nächsten Lesung, am Dienstag, dem 18. April 2017, stellt Peter Kühn im Spiegelsaal die Novelle „Tot geglaubt“ von Ronald Holst vor.
Darin erzählt der Blankeneser Heimatforscher Ronald Holst von einer „mörderischen Reise der COMET aus Blankenese 1862 – 1867“.

Aus dem Klappentext zur Novelle:
„Stürme und ausbleibende Winde, Nebel und unwirtliche Küsten, Krankheiten und Unfälle. Die Seefahrten der Vergangenheit dauerten lange und waren auf vielfältige Weise gefahrvoll. Seeleute, die nach Hause zurückkehrten, waren keineswegs immer unversehrt, weder an Leib noch an Seele.

Viet ist nun in dem Alter, in dem Schiffsjungen auf ihre erste große Fahrt gehen, er ist 14 JahrBildschirmfoto 2017-04-10 um 12.03.29e alt. 1862 legt die Bark COMET aus Blankenese mit ihm an Bord zu seiner ersten Reise ab und steuert durch den Englischen Kanal und den Atlantik gen Südamerika.

Das Leben an Bord ist mehr als hart für den Jungen. Einer entpuppt sich als Gewalttäter und Mörder, andere sind alkohol- oder geschlechtskrank, infiziert vom Gelben Fieber oder getrieben von speziellen sexuellen Neigungen. Nicht alle, die in Hamburg ablegten, erreichen mit der COMET die südamerikanische Küste.
Viet überlebt, immerhin. Und kann sich auf die Suche nach seinem vor Chile verschollenen Onkel machen, der schon lange überfällig ist. Erst fünf Jahre später wird er nach Hause zurückkehren.“

Peter Kühn liest am 18. April 2017 zur gewohnten Uhrzeit, um 19:30 Uhr, im Neuen Rathaus lesen. Bitte melden Sie sich zur Lesung an unter Telefon 04823/921336.

Die Veranstaltung ist – wie gewohnt – kostenlos, der Verein Leselust e.V. und die Stadtbücherei Wilster freuen sich im Anschluss an die Lesung auf Ihre Spende. / text: heike pohl

 

 

 

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