Zorn 7 – Lodernder Hass, Tansania und Frühling

imagesHass an sich ist ja schon eine sehr starke, emotionale Kraft – der Buchtitel „Lodernder Hass“ verspricht darüber hinaus heftigste Gefühle, Spannung und große Gefahr für einen der beiden Ermittler.
Am 18. April, um 19:30 Uhr,  liest Stephan Ludwig aus einem aktuellen Krimi. Seine Kommissare Zorn und Schröder sind ja bereits auch Fernseh-Stars. Alle Bände der Zorn-Reihe sind mit Stephan Luca und Axel Ranisch in den Hauptrollen fürs TV verfilmt.

Der Eintritt ist – wie immer – frei, Leselust e.V. und die Stadtbücherei freuen sich über Ihre Spende.  Bitte melden Sie sich unter 04823/921336 telefonisch an.

Darum geht es:
Hauptkommissar Claudius Zorn im Innendienst und der dicke Schröder im Undercover-Einsatz – es ist der siebte Fall für das Ermittler-Duo.

Nach seiner schweren Verletzung im Einsatz, arbeitet Hauptkommissar Claudius Zorn vorübergehend im Innendienst. Verändert hat sich aber wenig – sein Kollege und Vorgesetzter Schröder macht die Arbeit, Zorn raucht. Eines Abends erwischt Zorn bei einem Spaziergang einen jugendlichen Brandstifter auf frischer Tat. Staatsanwältin Frieda Borck schickt den jungen Mann zu einem Psychiater, der ihm anbietet, sich einer offenen Therapiegruppe anzuschließen. Als ein Mitglied dieser Gruppe zu Tode kommt und andere Gruppenteilnehmer bedroht werden, nimmt Schröder undercover an den Sitzungen teil, um herauszufinden, was vor sich geht. Doch bald ist auch Schröder nicht mehr sicher und Zorn muss blitzschnell handeln.

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Foto: Claudia Kern

Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze. Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt in Halle.

 

 


Dann geht es auch schon gleich am Montag, dem 23. April, um 19:30 Uhr weiter mit einem Bildervortrag von Eggert Eicke.

Faszinierendes Tansania
Impressionen vom Kilimandscharo – Ngorongoro-Krater – Serengeti

Foto: Eggert Eicke

Tansania ist ein Land der natürlichen Superlative, das viele Touristen nach ihrem ersten Besuch nicht mehr loslässt. Die Serengeti, das größte Wildschutzgebiet des afrikanischen Kontinents, oder der oftmals als achtes Weltwunder bezeichnete Ngorongoro-Krater sind Zeugen zeitloser Faszination.
In 14 Nationalparks und ebenso vielen Naturschutzgebieten kann man einmalige Safari-Erlebnisse inmitten der bekannten afrikanischen Tierwelt genießen. 

Eggert Eicke nimmt sie in seinem Bildervortrag mit auf seine spannende Reise in dieses faszinierende Land und berichtet von seinen Erlebnissen bei der Besteigung des Kilimandscharo und die daran anschließenden Safari in den Ngorongoro-Krater sowie in die Serengeti.

Der Eintritt ist – wie immer – frei, Leselust e.V. und die Stadtbücherei freuen sich über Ihre Spende.  Bitte melden Sie sich unter 04823/921336 telefonisch an.


Nachlese:
Frühling in Wilster

Karin Labendowicz moderierte den Abend mit Tim Frühling

Frühling in Wilster, so hieß es am 18. März, als der Autor, Moderator und Wetterfrosch (so nennt er sich selbst) Tim Frühling im Spiegelsaal zu Gast war, um aus seinem neuesten Krimi zu lesen. Vielleicht hätten es ein paar mehr Gäste sein können, vielleicht aber auch gerade nicht, denn so geriet die Lesung zu einer fröhlichen, witzigen und originellen Runde, in der viel gelacht wurde. Manche sprachen sogar davon, erzählt Birgit Böhnisch, die Vorsitzende von Leselust e.V., „selten so einen schönen Abend gehabt zu haben“, was durchaus auch am Charme und den Entertainment-Qualitäten des Autors gelegen haben dürfte.

Tim Frühling stammt eigentlich aus Niedersachsen, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, was ihn zu dem Scherz verleitet, seine Eltern hätten spätestens dann wieder dort wegziehen wollen, sobald der junge Tim angefangen habe, zu schwäbeln. Der Plan scheint aufgegangen, jedenfalls ist auch nicht ansatzweise ein schwäbischer Akzent zu hören, wenn man Frühlings Wetterprognosen beim Hessischen Rundfunk lauscht. Ausnahmen macht der Autor nur dann, wenn es der Sache dient und er seinen Figuren beim Vorlesen die passende Stimmfärbung verleihen kann, so wie einer seiner Nebenfiguren aus seinem neusten Kriminalroman.

Übers Wetter wurde am Sonntag dann eher weniger gesprochen, dafür mehr über seine zweite Karriere als Autor und Schriftsteller und über die Figuren aus seinen Krimis, die auf Fuerteventura und Gran Canaria spielen, mit deutscher Besetzung und unter strahlender Sonne. Pointiert erzählt Frühling in den Lesepausen über die Zusammenarbeit mit seinem Verlag und lüftet dabei auch das eine oder andere kleine Berufsgeheimnis; ganz offensichtlich gibt es in Verlagen ganz konkrete Vorstellungen davon, wo so ein Krimi spielen soll, um am Ende erfolgversprechend zu sein.
„Der Kommissar mit Sonnenbrand“ reist zur Aufklärung gleich zweier Morde nach Gran Canaria, wo sich zuvor sein Schöpfer und Autor schon einmal umgesehen hat. Gute Recherche ist schließlich alles, und andere fliegen dort in den Urlaub hin, wo Tim Frühling arbeiten muss. Seine Figuren sind bis hin zum Hund liebevoll ausgearbeitet und recht speziell – um nicht zu sagen schrullig – und sorgen neben der dem Genre eigenen Spannung auch noch zusätzlich für Humor. Ob deutsche Ermittler*innen tatsächlich auf die Urlaubsinsel beordert würden, um in einem Mordfall der örtlichen Polizei Hilfe zu leisten, lässt Frühling offen – die einen sagen so, die anderen auch. Aber das spielt auch letztlich nicht wirklich eine Rolle, schließlich ist ein Krimi immer auch Fiktion und Fantasie dessen, der ihn schrieb.

Im Anschluss las Frühling noch einige Ausschnitte aus der Reihe „111 Orte die man gesehen haben muss“, die, wie seine Krimis, auch bei emons verlegt wurden. Dafür hat er sich gemeinsam mit seiner Mutter Christine Frühling in Osthessen und der Rhön genauer umgesehen.

/heike pohl

 

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