Geschichte braucht Geschichten…

Vom Anfang bis heute von Loel Zwecker

Geschichte braucht Geschichten, so heißt es jedenfalls, und um die ist der Autor und Übersetzer Loel Zwecker nicht verlegen.

Am Sonntag, dem 18. November 2018, liest Zwecker ab 19:30 Uhr im Spiegelsaal des Neuen Rathauses in Wilster aus seinem Buch „Vom Anfang bis heute“, erschienen bei Random House.
„Es war einmal … eine Reise, die mit dem Urknall begann und die noch lange nicht zu Ende ist. Von der ersten Zelle zu den Goldenen Zwanzigern und vom alten Ägypten zur App ist es dabei bisweilen nur ein Katzensprung. Loel Zwecker erzählt davon anschaulich und alltagsnah, mit einem Blick für überraschende Details und verborgene Zusammenhänge: Wie im Mittelalter die Brille erfunden, in Indien die Meditation zu einer echten Macht wurde und die Waschmaschine unser Leben veränderte. Ein Buch zum Lesen und Vorlesen, das allen ab zehn Lust auf Geschichte macht. Denn Geschichte braucht Geschichten – und diese ist eine ganz besondere“, verspricht der Klappentext.

In 30 Kapiteln spannt der Autor seinen Bogen, beginnend mit der Entstehung der ersten Zelle bis hin zu Themen, die uns aktuell beschäftigen, wie dem allgegenwärtigen Hunger auf dieser Welt.

„Weltgeschichte – kurz und knackig für Jung und Alt“, fasst eine 5-Sterne-Rezensentin Zweckers Zeitreise zusammen.

Autor Loel Zwecker, Foto: Tobias Lehmann

Loel Zwecker, geboren 1968, ist Autor und Übersetzer. Er promovierte über das Thema Kunst und Politik und war Dozent für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zwecker schrieb für verschiedene Zeitungen und verfasste mehrere Bücher, zuletzt »Ein Schritt zurück in die Zukunft. Was wir aus der Geschichte lernen können«.

Wie immer, findet auch diese Lesung kostenlos statt. Und wie immer freut sich der Verein Leselust e.V. über Ihre Spende.


Und am Donnerstag, dem 29. November 2018, begrüßen wir dann um 19:30 Uhr noch eine, die Geschichten kann – und wie:
Diesmal allerdings stellt uns Anja Marschall die Geschichte einer anderen Autorin vor. Denn sie hat „Aurora Floyd“, dem 1863 von Mary Elizabeth Braddon veröffentlichen Roman, eine deutsche Stimme geschenkt. Marschall hat den Roman vor dem Hintergrund des viktorianischen Empire ins Deutsche übersetzt und wird uns das Buch nebst Protagonistin Aurora Floyd, eine reiche junge Erbin, die an einem Geheimnis zu zerbrechen droht, im Spiegelsaal vorstellen.

Foto: privat

Wer Anja Marschall bisher über das Krimi-Genre kennt, könnte vom ungewöhnlichen Hobby der Autorin überrascht sein. Sie übersetzt alte viktorianische Bücher vom Englischen ins Deutsche und überarbeitet die Texte behutsam, sodass sie möglichst nichts an Authentizität verlieren, aber sich dennoch an den heutigen Lesegewohnheiten orientieren.
„Da befinden sich in den britischen Bücherregalen unzählige Schätze, die die Welt völlig vergessen hat“, erzählt Marschall. Auf ihrer Suche nach diesen alten Texten stieß sie auf eine Autorin, die lange vor Agatha Christie bereits einen Mega-Bestseller schrieb: Mary Elizabeth Braddon (1837 – 1915).
Mit ihrem 1862 erschienenen Buch „Lady Audleys Secret“ war Braddon erfolgreicher als die meisten ihrer männlichen Kollegen zu dieser Zeit. Doch leider kennt kaum noch jemand die damals sehr beliebte britische Autorin. Um das zu ändern, übersetzte Anja Marschall 2012 den Bestseller „Lady Audleys Secret“ ins Deutsche und überarbeitete ihn. „Das Geheimnis der Lady Audley“ wurde auch bei uns ein Erfolg.

Auch diese Buchlesung ist kostenlos, vielleicht haben Sie ja Lust, den Verein am Ende der Lesung mit einer Spende zu unterstützen.

Bitte melden Sie sich zu beiden Lesungen telefonisch an unter 04823/921336.
Wir freuen uns auf Sie. /Text: hp

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