Lesungen in 2021 – ein Ausblick

Liebe Lesefreundinnen, liebe Lesefreunde,

der Verein Leselust hat im schwierigen Jahr 2020 vier Lesungen durchgeführt, im September und Oktober aufgrund der Abstandsregelungen in der Kirche. Das hat gut geklappt, aber ein paar mehr Zuhörer wären schön gewesen.

Vorstand und Beirat von Leselust wünschen Ihnen nun ein gutes und vor allen Dingen auch ein gesundes und friedliches neues Jahr. Wir wollen 2021 gemeinsam mit Ihnen schöne Stunden bei unseren Lesungen verbringen, so möglich. Im Spiegelsaal wird es Anfang des Jahres noch nicht gehen, aber die Kirche können wir weiterhin nutzen, sie wird beheizt. Warme Kleidung ist trotzdem zu empfehlen. 

Im Februar kommt Tim Pröse mit der einzigen autorisierten Biografie von Jan Fedder zu uns, er liest aus seinem Buch „Jan Fedder – Unsterblich“. Jan Fedder hat lange bei uns im Landkreis gelebt und ist uns ans Herz gewachsen.

Ein weiteres Highlight haben wir im März, es ist uns gelungen, die Bestsellerautorin Carmen Korn zu uns zu holen. Sie hat ein neues Buch geschrieben: „Und die Welt war jung“. Ihre Jahrhundert-Trilogie hat die deutschen Bestsellerlisten gestürmt und auch das neue Buch wird mit guten Kritiken überhäuft.

Bitte melden Sie sich zu den Lesungen an: Telefon 04823/921336. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber wie immer sehr über Ihre Spenden und sind auch darauf angewiesen; ohne Ihre Spenden können wir keine Autoren engagieren.

Traditionell finden die beiden Veranstaltungen am 18. des Monats, um  19:30 Uhr, statt. Danach sehen wir weiter. Wir planen, die ausgefallenen Lesungen aus 2020 nachzuholen, die Autoren haben alle problemlos einer Verschiebung zugestimmt. Wir freuen uns auf Heide Sommer, Rene Wadas, Arnold Schnittger und Meredith Haaf.

Herzliche Grüße
Birgit Bönisch für Leselust e.V.


Donnerstag, 18.02.2021 um 19:30 Uhr
St. Bartholomäus Kirche, 25554 Wilster 

Tim Pröse
„Jan Fedder – Unsterblich“

Kurz vor seinem Tod erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript von Tim Pröse, gespickt mit vielen Zitaten, in denen Jan Fedder selbst zu Wort kommt oder seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten über ihn sprechen. Sie erzählen die Geschichte seines Lebens, in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln.

Cover: Verlag

„Ich habe alles gelebt und erlebt. Ich habe all meine Sehnsüchte gestillt und ich vermisse nichts. Denn was bleibt von einem Menschen? Seine Knochen. Und seine Geschichten.“ Jan Fedder

Jan Fedder kam am 14.1.1955 in Hamburg zur Welt. Seine Kindheit verbrachte er am Hafen und auf dem Kiez von St. Pauli, dem besten Abenteuerspielplatz, den man haben konnte. 28 Jahre lang spielte er Dirk Mathies im „Großstadtrevier“. So authentisch und echt, dass er die Rolle lebte, als wäre sie ihm auf den Leib geschneidert. Rund 650 Filme, darunter auch Verfilmungen von Siegfried Lenz, hat er in seiner Schauspielkarriere gedreht. Drehen war sein Leben, aber hauptberuflich war er Mensch. Er verstarb am 30.12.2019.


Donnerstag, 18.03.2021, um 19:30 Uhr
St. Bartholomäus Kirche, 25554 Wilster 


Carmen Korn
„Und die Welt war jung“

In ihrer neuen Saga lässt uns Carmen Korn tief eintauchen in die Nachkriegsjahrzehnte. Anhand von drei befreundeten Familien erzählt sie vom Neuanfang in Köln, Hamburg und San Remo. Von großen und kleinen Momenten, von Festen, die gemeinsam gefeiert werden, von Herausforderungen, die zu meistern waren. Und vom Wunsch, aus dem Schweren etwas Gutes entstehen zu lassen, der Hoffnung, dass es noch nicht vorbei ist, das Leben und das Glück.

Cover: Verlag

1. Januar 1950: In Köln, Hamburg und San Remo begrüßt man das neue Jahrzehnt. Das letzte hat tiefe Wunden hinterlassen: in den Städten, in den Köpfen und in den Herzen. Gerda und Heinrich Aldenhovens Haus in Köln platzt aus allen Nähten. Heinrichs Kunstgalerie wirft längst nicht genug ab, um all die hungrigen Mäuler zu stopfen. In Hamburg bei Gerdas Freundin Elisabeth und deren Mann Kurt macht man sich dagegen weniger Sorgen um Geld. Als Werbeleiter einer Sparkasse kann Kurt seiner Familie eine bescheidene Existenz sichern. Nach mehr Leichtigkeit im Leben sehnt man sich aber auch hier. Schwiegersohn Joachim ist noch immer nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Margarethe, geborene Aldenhoven, hat es von Köln nach San Remo verschlagen. Das Leben an der Seite ihres italienischen Mannes scheint sorgenfrei, doch die Abhängigkeit von der Schwiegermutter quält Margarethe.

So unterschiedlich man die Silvesternacht verbracht hat, die Fragen am Neujahrsmorgen sind die gleichen: Werden die Wunden endlich heilen? Was bringt die Zukunft.

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